ARTOM / POULSEN / REINARTZ

Drei Radiopioniere 1898 - 1929

von Wilhelm Herbst


ISBN-13: 978-3-923925-85-8
Schriftenreihe: Nein
Erscheinungsjahr: 2016
Verlag: Wilhelm Herbst Verlag
Ausgabe: Nein
Umfang / Format: eBook (PDF) auf CD-ROM, 728 Seiten, 666 historische Abbildungen, Zeichnungen und Schaltungen
Medium: E-Book

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Beschreibung

Eine Auswahl chronologischer Fachzeitschriftenartikel dreier bedeutender Pioniere aus dem Funk- und Rundfunkbereich.

Die in ihren Heimatländern sehr bekannten Radiopioniere Alessandro Artom/Italien, Valdemar Poulsen/Dänemark und der US-Amerikaner John L. Reinartz werden in diesem Werk mit ihren Erfindungen und ihren Entdeckungen durch die Zusammenfassung von ausgewählten Artikeln aus damaligen wissenschaftlichen oder populär-wissenschaftlichen Zeitschriften und allgemeinen Rundfunkzeitungen vorgestellt. Die Wiedergabe jener Beiträge sind chronologisch zusammengefasst, um dem Leser die zum Teil schwierigen und langwierigen Entwicklungen ihrer Ideen und daraus folgend zum Teil auch widersprüchlichen Meinungen dazu nahezubringen. Die Funk bzw. Rundfunkgemeinde wuchs rasant, entsprechend viele Bastel- und Verbesserungsvorschläge wurden den Fachzeitschriften zugesandt. Wo möglich, wurde auch eine Auswahl von Patentanmeldungen der drei Radiopioniere angefügt.

Alessandro Artom wurde in Italien durch seine Antennenexperimente vor über 100 Jahren bekannt. Er arbeitete auch bereits an richtfunkfähigen Sende- und Empfangssystemen. Nach ihm sind in italienischen Städten mehrfach Straßen und wichtige Institute benannt.

Valdemar Poulsen experimentierte bereits am Ende des 19. Jahrhunderts mit Maschinen, die Sprache auf Metalldrähte durch Magnetisierung festhielten und auch wiedergeben konnten. Bis in die 1920er Jahre wurde sein System "Telegraphon" weiterentwickelt und kam vielerorts zum Einsatz. Sein zweiter großer Wurf gelang ihm mit der Erfindung des Lichtbogensenders; die erste Versuchsapparatur stammt aus dem Jahr 1903. Bis Ende der 1920er Jahre wurden seine Sender u.a. auf Schiffen und besonders in Rundfunksendeanlagen eingesetzt. Erst die Entwicklung leistungsfähiger Radioröhren setzte seiner Erfindung ein baldiges Ende.

John L. Reinartz, ein amerikanischer Amateurfunker, entwickelte eine Methode der "weichen" Rückkopplung in Radioempfängern. Allerdings ist sich die Fachwelt nicht ganz sicher, ob nicht doch Prof. Dr. Gustav Leithäuser etwas eher dieses Prinzip entwarf, der bereits 1920 ein weiches Rückkopplungssystem patentrechtlich anmeldete. Infolge dessen werden verschiedene Schaltungen nicht nur als Reinartz-Schaltung, sondern auch als Leithäuser-Reinartz-Schaltung benannt. In den 1920er Jahren waren "Reinartz-Empfänger" auch mit dem Zusatz "Leithäuser", und für Bastler die "Reinartz-Spulen" überall in Europa käuflich zu erwerben. Vor seinen Rückkopplungsversuchen beschäftigte sich Reinartz u.a. mit der Ausbreitung von Radiowellen.


ISBN-13: 978-3-923925-85-8
Schriftenreihe: Nein
Erscheinungsjahr: 2016
Verlag: Wilhelm Herbst Verlag
Ausgabe: Nein
Umfang / Format: eBook (PDF) auf CD-ROM, 728 Seiten, 666 historische Abbildungen, Zeichnungen und Schaltungen
Medium: E-Book

Artikelnummern

Diesem Produkt sind folgende ISBN bzw. Artikelnummern zugeordnet:

ISBN-13: 978-3-923925-85-8
978-3923925858
EAN-13: 9783923925858