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Nachrichtentruppe des Heeres und Deutsche Reichspost

Militärisches und staatliches Nachrichtenwesen in Deutschland - 1830 bis 1945

von Hans Georg Kampe


ISBN-13: 978-3-932566-31-8
Schriftenreihe: Nein
Erscheinungsjahr: 1999
Verlag: Meißler Verlag
Ausgabe: 1. Auflage 1999
Umfang / Format: 492 Seiten, mit 117 Abbildungen, 67 Tabellen, 64 Schemata, 30 Karten
Medium: Buch

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Beschreibung

Nach jahrzehntelanger mühevoller Forschungsarbeit ist es dem Autor Hans Georg Kampe gelungen, ein fast lückenloses Bild der Entwicklungsgeschichte einer Truppengattung zu zeichnen, die in der deutschsprachigen Militärliteratur bisher wenig Beachtung gefunden hat.

Die historische Entwicklung der Fernmeldetruppe vollzog sich in den zurückliegenden 100 Jahren in stets engster Beziehung zur Kommunikationstechnik in einem Tempo, wie wohl kaum ein anderer Zweig des Militärwesens für sich in Anspruch nehmen kann. Und diese Dynamik spiegelt die vorliegende Publikation in überzeugender Weise wider. Zugleich macht der Autor die stets engen Beziehungslinien zwischen dem militärischen und staatlichen Nachrichtenwesen sichtbar, die in allen Entwicklungsphasen ein gravierendes Element darstellen. In dem Zusammenhang sei auch daran erinnert, daß im Prozeß dieser Entwicklung drei bedeutende deutsche Nachrichtenoffiziere, die Generale Fellgiebel und Thiele und Oberst Hahn zu erbitterten Gegnern Hitlers wurden und dafür ihr Leben hingeben mußten.

Im Schoße der preußischen Staatstelegraphie entstanden und viele Jahre als besonderer Dienstzweig von der Pioniertruppe wahrgenommen, erhielt das militärische Nachrichtenwesen am 1.Oktober 1899 seinen eigenständigen Status. Der Ausbruch des Weltkrieges 1914 sah die junge Truppe weitgehend unvorbereitet und schmerzhafte Kriegserfahrungen mußten zu Ausgangspunkten der weiteren Entwicklung werden. Die daraus hervorgegangene und bis Kriegsende auf mehr als 7.900 Stäbe und Formationen angewachsene Nachrichtentruppe, reduzierte der Versailler Vertrag auf sieben zahlenmäßig schwache Nachrichtenabteilungen der Reichswehr. Mit der Wiederaufrüstung Deutschlands in den dreißiger Jahren neu entstanden, erfüllte die Nachrichtentruppe des Heeres schon bald die Anforderungen des modernen Militärwesens. Die Tragik der Geschichte wollte es, daß sie ihre Leistungsfähigkeit in zwei furchtbaren Kriegen unter Beweis stellen mußte.

Den Entwicklungsphasen dieser wechselvollen Geschichte folgen die sechs Kapitel des Buches und vermitteln somit erstmals ein zusammenhängendes Gesamtbild der Geschichte der Nachrichtentruppen des deutschen Heeres bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges. Zahlreiche Abbildungen, Schemata von Formationsgliederungen und tabellarische Stärke- und Ausrüstungsnachweise ergänzen und veranschaulichen in hervorragender Weise das geschriebene Wort.

Die der Ausarbeitung zugrunde liegenden umfangreichen Untersuchungen bieten dem Historiker bzw. der Militär- und Postgeschichtsschreibung wertvolle und wissenschaftlich gesicherte Forschungsergebnisse. Die vorurteilsfreie Darstellung der abgelaufenen historischen Prozesse gibt aber auch allen militärgeschichtlich interessierten Lesern ein anschauliches Gesamtbild des Entstehens und der historischen Entwicklung einer weitgehend unbekannten Truppengattung des deutschen Heeres. Damit vermittelt die Publikation zugleich einen kulturgeschichtlichen Überblick über die gesellschaftlichen Kommunikationmöglichkeiten bis zur Beendigung des Zweiten Weltkrieges.


ISBN-13: 978-3-932566-31-8
Schriftenreihe: Nein
Erscheinungsjahr: 1999
Verlag: Meißler Verlag
Ausgabe: 1. Auflage 1999
Umfang / Format: 492 Seiten, mit 117 Abbildungen, 67 Tabellen, 64 Schemata, 30 Karten
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ISBN-13: 978-3-932566-31-8
978-3932566318
EAN-13: 9783932566318
ISBN-10: 3-932566-31-9
EAN-10: 3932566319